Weil im Schönbuch ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen. Sie besteht aus den drei Ortsteilen Weil, Breitenstein und Neuweiler. Diese wurden 1972 ( mehr oder weniger freiwillig ) zu einer Gesamtgemeinde zusammen gefasst.
Das Bild zeigt die Wappen der 3 Teilorte. Von Links: Weil, Neuweiler und Breitenstein.

Südlich von Weil liegt der erste Baden-Württembergische Naturpark der Schönbuch. Er ist auf Grund seiner Lage ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet für Stuttgart und Umgebung. Wegen seiner Lage direkt am Rande des Schönbuchs wird Weil auch „Das südliche Tor zum Schönbuch” genannt.

„Weyl” in einer alten Ansicht von 1683.

Die Gründung Weil's liegt im Dunkeln. Aber Funde aus der Jungsteinzeit beweisen, dass hier bereits frühzeitig Menschen lebten. Die Römer waren die Ersten, welche auf dem heutigen Gemeindegebiet eine Siedlung errichteten. Dies geschah um rund 100 nach Christus. Weil im Schönbuch wurde erstmals 1188 als villa Wile urkundlich erwähnt, als die Ortsherren, die Pfalzgrafen von Tübingen, den Ort zur Hälfte dem Kloster Bebenhausen überließen. Das römische Wort „Villa” ( Haus ), weist auf diese frühe römische Bebauung an diesem Ort hin.

Diana aus Weil im Schönbuch

Jagdgöttin Diana
 
Die 90 Zentimeter hohe Relieftafel mit der mythischen Figur wurde um 1860 auf dem Gemeinde­gebiet von Weil gefunden. Die Figur hält in der Hand einen Bogen und trägt einen Köcher mit Pfeilen. Die ungewöhnliche Ge­wand­form ist nach Meinung von Experten wohl eine einhei­mische — aber auf römische Vor­bilder zurück gehende — Erfindung;

Im Stadtpark von Aalen stehen eine Reihe von Abgüssen von Funden aus römischer Zeit. Auch die Diana aus Weil ist dort zu finden.
Siehe Abbild Nummer 148 auf der Stadtpark-Seite.

Weil und seine Umgebung:
 
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